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Die Akupunktur gehört zu den ältesten Heilverfahren der Welt, die wir kennen und bis in die heutige Zeit in China ohne Unterbrechung angewandt werden.
Die noch heute geltenden Prinzipien chinesischer Wissenschaft und Philosophie entstanden vermutlich vor mehr als 5000 Jahren. Sowohl Philosophie und Ethik des alten China wie auch die Medizin basierten auf einer einheitlichen Grundlage des Denkens.
Mit den Entdeckern und Seefahrern des 17. Jahrhunderts erreichte chinesisches Gedanken- gut Europa. Das Unvermögen der Europäer die Denkweise der Asiaten nachzuvollziehen, ließen die chinesische Lehre in den Bereich fremdartigen und mystischen Denkens rücken.
Die Erkenntnisse der altchinesischen Wissenschaft beruhen einerseits auf der Beobachtungs- gabe der damaligen Wissenschaftler und Ärzte und andererseits auf der so andersartigen asiatischen Denkweise.
Die westliche Art des Denkens ist geprägt von kausal-analytischem, wissenschaftlichem Differenzieren. Demgegenüber beruht die asiatische Denkweise auf synchron-ganzheitlichem Erfassen.
Trotz alledem findet diese Therapieform in den letzten Jahrzehnten eine zunehmende Verbreitung in der westlichen Welt.
Unter Akupunktur versteht man die Reizung der Akupunkturpunkte. Die westliche Medizin kennt sie als Reflexzonen, Maximalpunkte, Headsche Punkte, Triggerpunkte usw. Diese Stellen signalisieren durch Hautveränderung, Juckreiz, Schmerz eine Funktionsstörung der inneren Organe.
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